Atlastherapie

Atlastherapie zur Regulation des Nervensystems nach Dr. Med. Ardeshir Ghiassi

Kommt Ihnen das bekannt vor? Nackenschmerzen, Verspannungen der Schultern mit Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel oder Tinnitus werden zunehmend zu einem Volksleiden. Die wenigsten wissen, dass solche Beschwerden mit einer Fehlstellung der Halswirbelsäule zusammenhängen können.

Denn der erste Halswirbel, Atlaswirbel, spielt für unsere Gesundheit eine bedeutende Rolle.

Die Atlastherapie ist ein Behandlungsverfahren, das auf das auf das vegetative Nervensystem wirkt und zur Aktivierung des Parasympathikus – unseres Entspannungsnervs – und zum Ausgleich des Sympathikus, beitragen soll. 

 

Ursachen einer Atlasfehlstellung

Der Atlaswirbel stellt die Flexibilität und Wendbarkeit des Kopfes her und ist darüber hinaus die Schnittstelle zwischen der menschlichen Wirbelsäule und dem Schädel. Der Atlaswirbel trägt unseren Kopf mit einem durchschnittlichen Gewicht von ca. 5-6 kg. Kommt es zwischen Atlaswirbel und Kopf zu einer Fehlstellung, spricht man von einer Atlasblockade. Diese kann negative Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben.

Behebt man diese Probleme nicht, können der Bewegungsapparat, das Herz-Kreislauf-Systems und das Nervensystems stark beeinträchtigt werden.

Eine Atlasfehlstellung kann eine Reihe von Symptomen verursachen, die häufig auf den ersten Blick von Ärzten und Therapeuten nicht mit einer Fehlstellung der Halswirbelsäule in Verbindung gebracht werden. Geschulte Atlaswirbel-Therapeuten können den Halswirbel ohne Einrenken, schonend behandeln und somit die Fehlstellung korrigieren, man spricht dann von einer Atlastherapie.

Befindet sich Ihre Wirbelsäule in der korrekten Position, so wird das Gewicht eines Menschen auch gleichmäßig auf beide Körperhälften verteilt. Ist die Halswirbelsäule gestört, so ist die senkrechte Positionierung des Kopfes in Bezug auf die Wirbelsäule blockiert. Unvermeidbar entsteht auf diese Weise ein Ungleichgewicht zwischen Kopf und Füßen.

Die Rede ist von sogenannten muskulo-skelettalen Dysfunktionen, was zur Folge hat, das eine  Körperhälfte mehr belastet wird als die andere. Die hierdurch entstandenen Beschwerden lassen nur schwer auf eine Atlasfehlstellung schließen, da die Fehlpositionierung nur bedingt auf einem Röntgenbild, bei der MRT-Untersuchung oder durch eine Blutbildveränderung darstellbar ist.

Symptome einer Atlasfehlstellung

Eine Atlasfehlstellung kann für eine Veränderung in der Struktur der gesamten Wirbelsäule und damit auch der Extremitäten führen. Mögliche Symptome im Zusammenhang mit einer Fehlstellung des Atlaswirbels: 

  • Steifer Nack, eingeschränkte Kopfbewegung mit Schmerzen
  • Schulterschiefstand, Schulterschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kieferfehlstellung, Kieferschmerzen, Kieferknacken
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Sehstörungen und Augenentzündungen
  • Hörstörungen, Ohrgeräusche, Tinnitus
  • Schulterschmerzen – Schulterschiefstand
  • Empfindungsstörungen (Taubheitsgefühl, Kalte Hände und Füße, etc.)
  • Tennisellenbogen – Karpaltunnelsyndrom
  • Sehnenentzündung
  • Chronische Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Darmbeschwerden und Verdauungsprobleme
  • Herzrhythmusstörungen
  • Chronische Erschöpfung CFS, Konzentrationsschwäche 

In meiner Praxis werden Symptome niemals isoliert, sondern immer im Gesamtzusammenhang betrachtet und die persönlichen Lebensgewohnheiten und Krankheitsgeschichten der Patienten einbezogen.

Selbst wenn sich bestimmte Symptome ähneln, können sie ganz verschiedene Ursachen haben. Mittels Ausschlussdiagnostik werden diese vor einer eindeutigen Diagnose abgeklärt werden. Vor der Behandlung erfolgen deshalb eine ausführliche Befragung und Untersuchung.

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